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  Die Jbo-YoungStars
 
Die Jbo-YoungStars 2011


  Ausgelassene Stimmung im Neuen Forum
von Fenja Mergel am 26.06.2016 um 10:30:37
 

 Jbo-YoungStars begeistern Publikum bei Jahreskonzert

Am vergangenen Samstagabend kamen rund 150 Zuhörer in das Neue Forum in Seelze, um das Jahreskonzert der Jbo-YoungStars zu erleben. Gleich zu Beginn gab es ein Medley mit Ohrwurmpotenzial zu hören: Die 40 Musiker unter der Leitung von Natalie Alfi Hönemann spielten drei Stücke der britischen Pop-Rock-Band Coldplay. Durch das Programm führten die Mitglieder des Jugendorchesters des Jugendblasorchester Seelze e.V. in alter Tradition selbst. In kurzweiligen Moderationen erzählten sie viel Wissenswertes zu den einzelnen Stücken. Weiter ging es im Programm mit der bekannten Musik aus dem Film „Drachenzähmen leichtgemacht“ von John Powell. Man konnte den jungen Wikinger Hicks förmlich auf dem Rücken des Drachen Ohnezahn durch die Lüfte fliegen sehen. Im Anschluss folgte mit „Virginia“ von Jacob de Haan eine anspruchsvolle Originalkomposition für sinfonisches Blasorchester. Sie erzählt die Geschichte des US-amerikanischen Bundesstaates von den Anfängen der Kolonialisierung über den Sklavenhandel bis hin zum amerikanischen Bürgerkrieg und endet mit Klängen der Befreiung und Hoffnung. Als Dirigentin Natalie Alfi Hönemann für das nächste Stück auf die Bühne kam, gab es viele Lacher im Publikum, denn sie hatte sich in eine komplette, rote Kochmontur gekleidet. Auch die Musiker banden sich Schürzen um und setzen Kochmützen auf, denn nun wurde dem Publikum die Filmmusik aus „Ratatouille“ von Michael Giacchino serviert. Die schnellen Läufe der Holzbläser simulierten das Gehusche der Ratten und man hatte den Eindruck, auch das eine oder andere Mal zu hören, wie ein Koch erfolglos mit dem Kochlöffel nach einer solchen Schlug. Aber auch gefühlvolle Passagen erklangen und nahmen die Zuhörer mit in den Pariser Gourmethimmel. Zum Abschluss des ersten Konzertteils spielten die Jbo-YoungStars Highlights aus dem Broadway-Musical „Man of La Mancha“ von Joe Darion.

In der Pause gab es angeregte Gespräche und es wurde sich mit Brezeln, selbst gebackenen Pizzaschnecken und kühlen Getränken gestärkt. Zur zweiten Hälfte begrüßten die Jbo-YoungStars ihr Publikum mit Ausschnitten aus dem Musical „Tanz der Vampire“ von Jim Steinman. Dabei zeigten sie die volle Bandbreite eines Blasorchesters – von leisen, zarten Klängen bis hin zu sehr kräftigen und voluminösen Tönen. Auch hier hatte sich die Dirigentin Natalie Alfi Hönemann wieder verkleidet: In einen Vampirumhang gehüllt nahm sie das Publikum mit nach Transsilvanien. Ganz anders ging es dann weiter: Bei dem Swing „It Don’t Mean A Thing“ von Duke Ellington wippten viele Füße mit. Auch dieses Musikgenre präsentierten die Jbo-YoungStars mit Bravur, was wieder einmal zeigt, wie vielfältig das Orchester aufgestellt ist. Mit Klängen aus „Die Chroniken von Narnia“ von Harry Gregson-Williams ging es dann zurück zur Filmmusik. Es entstand eine gespannte Atmosphäre, als die Musiker mit ihren Instrumenten den Wind nachmachten und das Schlagwerkregister Bombenabwürfe klanglich simulierte. Aus der eisigen Kälte Narnias nahmen die Jbo-YoungStars ihr Publikum in die tropische Wärme Kubas mit. Bei „Cuban Sound“ präsentierten sie drei lateinamerikanische Melodien. Zum Abschluss gab es Musik aus dem dritten Teil der „Fluch der Karibik“-Reihe zu hören. Wie auch schon bei „Cuban Sound“ konnten die Musiker hier mit einer Gesangseinlage überzeugen und mit dieser Musik von Hans Zimmer ging der offizielle Teil des Konzerts fulminant zu Ende.

Schon während des Konzerts gab es von Seiten des Publikums immer wieder tosenden Applaus und Bravorufe, doch jetzt übertraf es sich noch einmal: Langanhaltendes rhythmisches Klatschen und Standing Ovations brachten zwei Zugaben ein. Alles in allem war das Jahreskonzert der Jbo-YoungStars ein toller Abend voll musikalischer Vielfalt. Den jungen Musikern und ihrer Dirigentin Natalie Alfi Hönemann ist anzusehen, wie viel Spaß ihnen das gemeinsame Musizieren macht. Diese Freude konnten sie wieder einmal bestens auf das Publikum übertragen.

(fm)


  Jbo-YoungStars geben ihr Jahreskonzert
von Fenja Mergel am 19.05.2016 um 10:22
 

Erleben Sie beim Jahreskonzert der Jbo-YoungStars am 11. Juni 2016 um 19 Uhr einen musikalischen Abend mit viel guter Laune!







Wie schon in den letzten Jahren verbrachten die rund 40 Musiker mit ihrer Dirigentin Natalie „Alfi“ Hönemann das Pfingstwochenende in der Jugendherberge Osnabrück, um sich in Tutti- und Registerproben intensiv auf das Konzert vorzubereiten. Neben der Probenarbeit kam aber natürlich auch das gesellige Miteinander nicht zu kurz – so wurden in den Pausen Spiele gespielt und es fand ein Grillabend statt. Darüber hinaus setzten sich die Jbo-YoungStars zusammen, um ihr Konzert zu planen. Die Zuhörer können sich wie gewohnt auf kurzweilige Moderationen und die eine oder andere Aktion der Musiker freuen.



Für ihr Konzert hat die bunt gemischte Truppe musikbegeisterter Jugendlicher und jung gebliebener Erwachsener ein abwechslungsreiches Programm erarbeitet: Neben Filmmusik – unter anderem aus Ratatouille und Fluch der Karibik – und Highlights aus dem Musical Tanz der Vampire werden auch poppige, jazzige und sogar kubanische Klänge zu hören sein. Der Eintritt zu dem Konzert im Neuen Forum in Seelze ist frei.



Jahreskonzert der Jbo-YoungStars

Samstag, 11. Juni 2016, 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

Neues Forum im Schulzentrum Seelze (Eingang über Grand-Couronne-Allee)

Eintritt frei


 




 


  Wohlklingend: 87 Musiker begeistern bei Gemeinschaftskonzert
von Fenja Mergel am 03.11.2015 um 21:00
 
Modern Sound[s] Orchestra und Jbo-YoungStars spielen in ausverkauftem Saal


Gelbe Sprechblasen, eingebettet in einen schwarzen Hintergrund und der markige Spruch „Einmal alle[s] bitte!“. So wurde in einem Flyer auf ein Konzert aufmerksam gemacht, das es in dieser Form in der Vereinsgeschichte des Jugendblasorchesters Seelze e.V. (Jbo) noch nie gegeben hat. Nämlich das erste gemeinsame Konzert der beiden größten Ensembles des Vereins, das Modern Sound[s] Orchestra (MSO) und die Jbo-YoungStars, welches am 17. Oktober 2015 im Forum des Georg-Büchner-Gymnasiums in Letter stattfand. Und tatsächlich wurde auf dem Flyer nicht zu viel versprochen, denn schon gleich zu Anfang, als die Musikerinnen und Musiker nicht enden wollend auf die Bühne strömten, bahnte sich Großes an. Die gewaltige Anzahl von 87 Musikern ließ bei manchem der über 300 Zuhörer (ausverkauft!) die Frage aufkommen, wie das denn wohl klingen mag, wenn alle gleichzeitig in ihr Instrument blasen. Es dauerte nicht lange, da sorgte das Orchester gemeinsam mit dem eigens für diese Großveranstaltung verpflichteten Gastdirigenten Andreas Siry für die Antwort. Die Stammdirigenten des MSO und der Jbo-YoungStars, Henning Klingemann und Natalie „Alfi“ Hönemann, hatten ihren Taktstock gegen das Bariton-Saxophon bzw. die Trompete ausgetauscht und in den Reihen der Musiker Platz genommen. Auf einer gemeinsamen Fortbildung in Leipzig lernten sich Klingemann und Siry vor sieben Jahren kennen und stehen seitdem in regelmäßigem Kontakt miteinander. Der 38-jährige Siry ist hauptberuflich im Marinemusikkorps Kiel tätig und leitet darüber hinaus das Landesjugendblasorchester Schleswig-Holstein. Dass er das Studienfach „Dirigieren“ mit Auszeichnung abschloss, war dann auch schnell ersichtlich. Präzise, leidenschaftlich und mit vollem Körpereinsatz entführte er Musiker und Publikum in die Welt sinfonischer Blasmusik mit Originalkompositionen, Filmmusik, klassischen Klängen und auch Märschen. Jedes der präsentierten Musikstücke wurde von zwei Vereinsmitgliedern informativ und stets sehr amüsant anmoderiert.


Den Auftakt bildete der „Ceremonial March“, bei dem sich der belgische Komponist Jan Van der Roost von Edward Elgars „Pomp and Circumstances“-Märschen inspirieren ließ und dieser Sammlung mit seinem Werk, komponiert anlässlich des fünfzigsten Todestages von Elgar im Jahre 1984, einen sechsten Marsch hinzufügte. Der Urkontinent Gondwana stand im Mittelpunkt der folgenden Originalkomposition „At the Break of Gondwana“ von Benjamin Yeo. Mit schnellen Taktwechseln inszenierte das Orchester – allen voran das Schlagzeugregister – das Auseinanderbrechen der Landbrücken zwischen Südamerika, Afrika, der Antarktis, Australien, Madagaskar und Indien. Wer kennt sie nicht, die weltberühmten Bücher und Filme rund um Harry Potter. Für den ersten Film komponierte John Williams die Musik, die in einem Arrangement von Robert W. Smith den Musikern Einiges abverlangte. Ähnlich fantastisch, temperamentvoll und sehr anspruchsvoll ging es weiter: Willis sind feenhafte Wesen. Wenn eine Frau unverheiratet an gebrochenem Herzen stirbt, zwingen sie den Herzensbrecher dazu, sich zu Tode zu tanzen. Diese Legende wählte Giacomo Puccini für seine erste Oper „Le Villi“. Der zweite Satz des sinfonischen Intermezzos zwischen den zwei Akten mit dem Titel „La Treganda“ (Der Hexensabbat), bearbeitet von Johan de Meij, beendete nach der entspannt swingenden Originalkomposition „Jazz Waltz Number One“ von Otto M. Schwarz den ersten Programmteil.


Eine „Last Night of the Proms“ ohne diesen Marsch – undenkbar! Der „Pomp and Circumstance Military March No. 1” mit seinem Mittelteil, dem hymnischen „Land of Hope and Glory” von Edward Elgar ist ein fester Bestandteil des Londoner Musik-Events. Angesichts des einzigartigen Musik-Events in Letter läuteten die MSOler und Jbo-YoungStars mit diesem gleichermaßen mitreißenden wie eingängigen Musikstück den zweiten Konzertteil ein und die Besucher konnten selbst einen Vergleich zu dem eingangs gespielten „Ceremonial March“ anstellen. Nach Musik aus der bekannten „Fluch der Karibik“-Filmreihe wurden in einem Arrangement von Wolfgang Wössner vier Lieder aus dem Musical „Mozart!“ klangvoll und unterhaltsam dargeboten. Eine Reminiszenz an die bekannten Bands der jüngeren Vergangenheit, „The Jackson 5“ und „Santana“, bildeten zwei Medleys, mit denen das große Konzert beendet wurde. In den mit heftigem Applaus geforderten Zugaben blieben die Musiker diesem pop-jazzig geprägten Stil mit „Eye of the Tiger“ und „Birdland“ treu.


Zum Abschied dankte der Vereinsvorsitzende Tom Kruse neben den vielen Helfern, die an der Vorbereitung dieses einmaligen Konzertes mitgewirkt hatten, vor allem dem Gastdirigenten Andreas Siry für seine hervorragende Arbeit mit dem Orchester, der seinerseits angesichts des Schwierigkeitsgrades des Programms und der konzentrierten und disziplinierten Probenarbeit den Musikern für diese außergewöhnliche Leistung ein großes Kompliment aussprach. Denn die eingangs gestellte Frage, wie nahezu 100 Musiker wohl klingen mögen, wurde mit diesem prächtigen Konzert der Superlative klar beantwortet: gut zusammenpassend, harmonisch, ausgewogen, melodisch, klangvoll - kurz: wohlklingend!

Besonders freuten sich die Musiker auf der Bühne auch, einige ihrer jüngeren Vereinskollegen von den Jbo-Beginners im Publikum zu sehen. Die Viert- und Fünftklässler spielen ihr Instrument seit rund einem Jahr und aus der Begeisterung in ihren Gesichtern war abzulesen, dass sie es kaum erwarten können, selbst in einem so großen Orchester mitzuspielen.

Weitere Fotos vom Konzert sind hier zu finden.

  „Einmal alle[s] bitte!“ – Aus zwei mach‘ eins
von Fenja Mergel am 13.09.2015 um 20:34
 
Jbo Seelze lädt zu einem ganz besonderen Konzert ein

Unter dem Motto „Einmal alle[s] bitte!“ beschreitet das Jugendblasorchester Seelze e.V. (Jbo) wieder einmal neue Wege. Bei seinem Konzert am 17. Oktober 2015 um 18 Uhr im Forum des Georg-Büchner-Gymnasiums in Letter werden nicht nur ein, sondern gleich zwei Ensembles des Jbo zu hören sein. Der Clou: Die Jbo-YoungStars und das Modern Sound[s] Orchestra werden das Konzert als ein großes Orchester bestreiten! Ein Jbo-Ensemble mit 90 Musikern – das gab es in der Vereinsgeschichte noch nie! Für diesen Anlass konnte ein besonderer Gastdirigent gewonnen werden: Andreas Siry leitet neben dem Marinemusikkorps Kiel auch das Landesjugendblasorchester Schleswig-Holstein.

Freuen Sie sich u.a. auf bekannte Melodien aus den Filmen Harry Potter und Fluch der Karibik, genießen Sie Originalkompositionen für sinfonisches Blasorchester wie At the Break of Gondwana oder dem Ceremonial March und schwelgen Sie zu den Klängen von Santana. Lassen Sie sich von der Klangvielfalt sinfonischer Blasmusik gefangen nehmen und verpassen Sie dieses großartige Konzert nicht!

Eintrittskarten für das Konzert erhalten Sie bei unseren Vorverkaufsstellen Schreibwaren Brauer (Letter) und Petri & Waller (Seelze) sowie per E-Mail-Bestellung an vvk[at]jbo-seelze.de zum Preis i. H. v. 12,-Euro bzw. 8,- Euro (ermäßigt).

Hinweis: Per E-Mail abgegebene Bestellungen müssen innerhalb von fünf Tagen per Überweisung auf das Konto des Jugendblasorchesters Seelze mit der Nummer 5010079 (IBAN DE04250501800005010079) bei der Sparkasse Hannover (BLZ 25050180, BIC SPKHDE2HXXX) bezahlt werden (Zahlungseingang). Andernfalls verfällt die Bestellung. Bezahlte Eintrittskarten werden zur Abholung an der Abendkasse hinterlegt. Der Vorverkauf per E-Mail endet am 10. Oktober 2015.

Samstag, 17. Oktober 2015
18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr)
Forum des Georg-Büchner-Gymnasium Letter (Hirtenweg 22, 30926 Seelze/Letter)
Karten: 12 Euro / erm. 8 Euro
VVK: Schreibwaren Brauer (Letter), Petri & Waller (Seelze) und über vvk[at]jbo-seelze.de




  Jbo-YoungStars heizen Publikum bei Jahreskonzert ein
von Fenja Mergel am 26.07.2015 um 13:38
 
Die Jahreskonzerte der Jbo-YoungStars sind mittlerweile in Seelze gut bekannt: Jeden Sommer stellt das Jugendorchester des Jugendblasorchester Seelze e.V. (Jbo) seine erarbeiteten Stücke vor. Dort steht zwar die Musik im Vordergrund, doch auch Kostüme oder lustige Deko dürfen nicht fehlen. Darüber hinaus sind die selbstgeschriebenen Moderationen jedes Mal ein Höhepunkt. Nicht nur der bunte Mix der Stücke, sondern auch die Mitglieder machen das Ensemble unter der Leitung von Natalie „Alfi“ Hönemann besonders. Die Jbo-YoungStars sind eine lustige Gruppe, die zusammenhält und zusammen viel Spaß hat – und das merkte man auch wieder am vergangenen Samstag, dem 18. Juli 2015, auf der Bühne des Neuen Forum in Seelze.
Die rund 100 Zuhörer wurden rockig mit „Welcome to the Jungle“ von den Guns N’Roses begrüßt. Gleich danach zeigten die 38 jungen Musiker mit der Titelmelodie zur Erfolgsserie „Game of Thrones“, dass sie auch die leiseren Töne beherrschen. Die Zuhörer freuten sich im weiteren Verlauf über bekannte Auszüge aus Filmen wie „Der König der Löwen“ und „Aladdin“ und wippten bei dem Jazzstandard „A String of Pearls“ mit. Passend zu den heißen Außentemperaturen präsentierten die Jbo-YoungStars mit der Originalkomposition „Fiesta Della Costa“ eine Strandparty. Im Gegensatz dazu sorgten sie mit der Filmmusik zu „Die Eisprinzessin – Völlig unverfroren“ zumindest für eine musikalische Abkühlung – auch wenn bei den Musikern, die sich extra für dieses Stück Mütze, Schal und Handschuhe anzogen, die Temperaturen wohl eher noch stiegen. Ein Highlight im Programm stellte das Stück „The Devil Went Down to Georgia“ dar, das den musikalischen Wettstreit des Teufels mit einem geigespielenden Mädchen erzählt. Hierfür hatten die Jbo-YoungStars extra zwei Gäste eingeladen: Karina Häßlein brillierte mit einem mitreißenden Geigensolo, in dem sie den Teufel sowie das Mädchen gleichermaßen darstellte. Der Sprecher David Badzinski erzählte in den Pausen dazwischen mit einer angenehm tiefen Stimme die Geschichte.
Nach gut zwei Stunden abwechslungsreicher Musik und viel guter Stimmung neigte sich das Konzert dem Ende zu. Bei dem letzten Stück „Into the Storm“ stellten die Jbo-YoungStars musikalisch einen Schneesturm dar – schon wieder ein Ausflug in die kalte Jahreszeit! Man hörte die Schneeflocken tanzen, den Wind brausen und konnte die absolute Ruhe im Auge des Sturms genießen. Unterstützt wurde dieses musikalische Bild von Nebelschwaden, die über die Bühne waberten und Lichteffekten, wie beispielsweise Blitzen. Das Stück endete fulminant, ein beeindruckender Konzertschluss – doch das Publikum ließ die Jbo-YoungStars noch nicht so schnell von der Bühne. Durch lang anhaltenden Beifall und Standing Ovations entlockten die Zuhörer dem Orchester drei Zugaben. Bei „The Impression That I Get“ wurde ausgelassen mitgeklatscht und als die Geigerin und der Sprecher auf die Bühne kamen, um gemeinsam mit den Jbo-YoungStars „The Devil Went Down to Georgia“ erneut zum Besten zu geben, jubelten die Zuhörer. Nach einer mitreißenden Darbietung von „Sing, Sing, Sing“ war dann aber endgültig Schluss. Es war ein weiteres gelungenes Konzert der Jbo-YoungStars, das beim Publikum noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Für das kommende Jahr das Orchester große Pläne, wie der Jbo-Vorsitzende Tom Kruse erzählte, bevor er die Gäste verabschiedete: Die Jbo-YoungStars möchten gerne eine Orchesterreise nach Finnland unternehmen. Die Idee entstand gemeinsam mit einer finnischen Flötistin, die vor zwei Jahren während ihres Au Pair-Aufenthaltes in Deutschland bei den Jbo-YoungStars mitspielte. Nun ist das Orchester auf der Suche nach Unterstützung für dieses Vorhaben – sei es durch Kontakte nach Finnland, gute Ideen oder einen finanziellen Reisebeitrag.

Die nächste Gelegenheit, die Jbo-YoungStars auf der Bühne zu erleben, erhalten Sie aber erst einmal am 17. Oktober 2015 um 18 Uhr im Forum des Georg-Büchner-Gymnasiums in Letter. Unter dem Motto „Einmal alle[s] bitte!“ werden die Jbo-YoungStars gemeinsam mit dem Modern Sound[s] Orchestra ein Konzert geben. 90 Musiker gleichzeitig auf einer Bühne – das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!